Manuelle Therapie

Bei der manuellen Therapie wählt der Therapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstechniken, um Muskeln, Bänder, Kapseln und Nerven im betroffenen Bereich zu bearbeiten. Das Gelenk wird mobilisiert, der Bewegungsspielraum vergrößert, Muskeln gedehnt, Schmerzen gelindert!

Manuelle Therapie gilt dabei als besonders schonend und wirkungsvoll unter anderem bei: akuten und chronischen Gelenkeinschränkungen durch Arthrose, post-operativ, nach Immobilisation, bei Rheuma usw. Dabei werden die 2 Gelenkpartner entweder mit Zug oder mit walkendem Druck zur Schmerzlinderung und Gelenkstimulation vom Therapeuten/in bewegt. Der/die Patient/in ist dabei überwiegend passiv, kann aber auch aktiv mithelfen, die Bewegung zu unterstützen. Ergänzt wird die Gelenkmobilisation durch Weichteiltechniken und Massagegriffe.

Zu den manuellen Therapietechniken zählen: Manuelle Lymphdrainage (abschwellende Massagetechnik nach Operation und Lymphknotenentfernung) , manuelle Therapie, Fußreflexzonentherapie, Dorn-Breuss-Behandlung, Trigger-Punkt-Behandlung und myofasziale Techniken, klassische Massage.

Trainingstherapien

Hier geht es sportlich zu. Unter Berücksichtigung der individuellen Beschwerden leitet der Therapeut den Patienten zur Durchführung von Eigenübungen an. Trainiert werden einzelne Muskeln oder das Zusammenspiel von mehreren Muskeln durch gymnastische Übungen mit und ohne Geräte.

Zu den Trainingstherapien gehört klassisch das krankengymnastische Gerätetraining, bei dem bis zu 3 Patienten/-innen gleichzeitig auf einer Trainingsfläche in einer 60-minütigen Trainingseinheit regelmäßig zu Übungen von einem/er Therapeuten/in angeleitet werden.

Aber auch die klassische Krankengymnastik dient der Vermittlung von Eigenübungen, insbesondere auch für ein Heimprogramm, in einer Einzelstunde von 30 Minuten.

Neurologische Techniken

Sind Bewegungsabläufe eines Patienten durch Krankheit oder Unfall gestört, kann ein Therapeut mittels neurologischer Grifftechniken die motorische Entwicklung beeinflussen. Neben der ganzheitlichen Betrachtung des Individuums steht das behutsame Heranführen an "ursprüngliche" Bewegungsabläufe im Zentrum der Therapie.

Dazu gehören die Behandlungstechniken des PNF (Pripriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation), Bobath (nach Karel und Berta Bobath benanntes neurophysiologisches Behandlungskonzept), Vojta (nach Václav Vojta benanntes Behandlungs-Konzept), N.A.P. nach Renata Horst und Brunkow bzw. Akro-Dynamik.

Neurologische Techniken finden Anwendung in der Behandlung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen mit zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Multipler Sklerose, Gehirnblutungen, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Enzephalitis, Hirntumoren, Morbus Parkinson und peripheren Nervenschädigungen (z.B. Lähmungen nach OP`S).

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

F

Wie erreiche ich das Team von Carolin Physiotherapie bei aktuten Beschwerden?

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Bei akuten Beschwerden schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an hallo@carolin-physio.de, damit wir schnellstmöglich reagieren können. Geben Sie dazu bitte unbedingt eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können.